Xequerè // Shekere
Der Xequerè stammt ursprünglich aus Afrika und kam mit den Sklaven nach Brasilien und Kuba, geriet über die Jahre jedoch in fast völlige Vergessenheit. Seit einigen Jahren erlebt es eine Renaissance und hat Eingang gefunden in den verschiedensten traditionellen Musikstilen (Samba, Maracatu etc). Beim Shekere handelt es sich um eine geleerte Kalebasse, die getrocknet und mit einem Netz kleiner Murmeln aus Plastik bedeckt ist. Am Anfang bestückten sie die Kubaner mit grossen Samen, das dem Instrument einen sanfteren Ton gab als denjenigen des modernen Shekere, welche einen viel durchdringendere Klangfarbe haben. Ob runde oder ovale Form, gross oder klein, all diese Elemente beeinflussen auch seinen Ton. Das Netz von Murmeln, das die Funktion hat, den Rhythmus zu stützen, man schüttelt sie von hinten nach vorne im Swing des Beat. Das Shekere findet seinen Platz in der Mehrheit der kubanischen Musikarten. Beim Guiro (musikalischer Stil der Yorubas nigerischen Ursprungs, nicht zu verwechseln mit dem Instrument gleichen Namens), benutzt man bis zu drei Shekere in unterschiedlichen Klangfarben. Aber dieses Instrument unterstützt auch viele brasilianische und afrikanische Orchester im Basisrhythmus. Es existiert im modernen Zeitalter der Technologie selbstverständlich auch eine Version aus Glasfaser, welche man mit kleinen Glasmurmeln bedeckt findet.
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