Cuba // Les Danses des Dieux
22. Januar 2012 – 16:31 | No Comment

Cuba – Les Danses des Dieux // Chants et danses du culte foddun des Ararâ, danses vaudoux des haïtiens, Culte Pelo-Monte, Santeria, Wemba des Abakwa, Tambour Yuka, La Rumba, Cultr Ararâ:chants et danes aux Fodduce,  …

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Latin Music USA // [1.] Brücken // arte tv // 06.05.10 um 22:25 Uhr

Submitted by admin on 3. Mai 2010 – 10:52 | No Comment

Die US-Einwanderer aus Mittel- und Südamerika brachten ihre Kultur und ihre Musik mit in die Vereinigten Staaten. Über 100 Jahre beeinflussten lateinamerikanische Rhythmen die Musik, die in Nordamerika gespielt und gesungen wurde. Salsa kommt eigentlich aus New York. Und die Musik von US-Künstler wie den Drifters, den Isley Brothers und Santana ist ohne den Rhythmus Lateinamerikas nicht denkbar. ARTE lässt es vier Stunden lang lateinamerikanisch rappen, rocken und erschallen! Die Zeitreise durch die Geschichte der Latin Music beginnt mit einem ihrer bekanntesten und einflussreichsten Vertreter. Am 16. August 1969 spielte die bis dahin unbekannte Band Santana auf dem Woodstock-Festival und wurde damit schlagartig berühmt. | arte.tv

Der Aufstieg der lateinamerikanischen Musik beginnt bereits viel früher, im New York der 20er Jahre. Die ersten puertoricanischen und kubanischen Einwanderer kommen in die Stadt und mit ihnen neue und unverwechselbare Rhythmen. Graciela Grillo, Schwester des großen Bandleaders Machito, Israel López “Cachao”, Pianist Eddie Palmieri und andere erzählen, wie New Yorks Stadtteil East-Harlem zu El Barrio wurde, eine der ersten Latino-Enklaven der USA.
1930 beginnt der damals 19-jährige kubanische Einwanderer Mario Bauzá hier seine Karriere. Das Rumbafieber erfasst nach und nach den amerikanischen Mainstream und Bauzá erkennt als Erster die Zeichen der Zeit. Gemeinsam mit seinen “Afro Cubans” erfindet er den Latin Jazz, einen Sound, dem sich auch Jazzlegende Dizzy Gillespie nicht entziehen kann. Immer auf der Suche nach neuen Wegen und Rhythmen entwickelt er weiter, was Bauzá angefangen hatte und ist somit der erste bedeutende Künstler, der von außerhalb der verschworenen Musikergemeinde und Musikkultur El Barrios kommt. So verlässt die Latinomusik in den 40er und 50er Jahren ihr angestammtes Viertel, um nach und nach das ganze Land zu erobern. Bald schon begeistert ein neuer Rhythmus Musikliebhaber und vor allem Tänzer: der Mambo. Das Palladium, ein ehemaliges Tanzstudio in Midtown Manhattan, wird zum Tempel der Mambotänzer. Herkunft spielt hier keine Rolle, einzig das Rhythmusgefühl auf der Tanzfläche zählt, und so entwickeln Juden, Italiener, Afroamerikaner und Latinos den Tanz immer weiter. Die Besten von ihnen machen Karriere. Und der wenig später aufkommende und leichter zu lernende Cha-Cha-Cha gab auch weniger Talentierten die Chance, auf der Latin-Welle mitzutanzen. Mit Leonard Bernsteins West Side Story ist lateinamerikanische Musik endgültig im Mainstream angekommen. Die moderne Version von Romeo und Julia, die im ethnischen Spannungsfeld der puertoricanischen Südbronx angesiedelt ist, spiegelt Zeitgeist und Probleme der multikulturellen Metropolen der USA, und die Musicalhits werden so zur politischen Bestandsaufnahme einer “Nation of Immigrants”. Doch in den 60er Jahren nimmt der Einfluss der Latin Music politisch bedingt ab. Castros Machtübernahme auf Kuba verschließt die Tür zu den USA und die musikalische Quelle versiegt. Noch verheerender jedoch ist der unaufhaltsame Siegeszug der Beatles und der Rockmusik. Ironischerweise sind Rocksongs wie “Twist & Shout”, mit dem auch die Beatles einen Hit landeten, von lateinamerikanischer Musik beeinflusst, und auch viele weitere Rockklassiker können ihre lateinamerikanischen Wurzeln nicht verbergen. Weit entfernt von New Yorks Spanish Harlem, an der Westküste der USA, sollte eine Bluesrockband der Latin-Music neues Leben einhauchen. Carlos Santana und seine Band kreieren hier eine einzigartige Mischung aus Rock, Blues und afrokubanischer Perkussion, und Santana wird nach seinem Woodstock-Auftritt der erste Latino-Superstar der USA. Der Weg der Latin Music von Kuba über Harlem nach Woodstock war weit, doch er war noch lange nicht zu Ende!


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